Zum Hauptinhalt springen

Programm

Unser vielfältiges Programm bietet Ihnen rund 20 Workshops, mit denen Sie Ihre Inkasso-Kompetenz auffrischen und erweitern können. Beliebte Highlights präsentieren wir Ihnen in dieser Übersicht (weitere Formate kommen noch hinzu).

28.11.2022
10:45 – 11:00
Begrüßung
Kirsten Pedd, Präsidentin des BDIU
13:30 – 14:30
Drei Maßnahmen für mehr Zahlungen im Telefoninkasso
Kaj-Arne Hennig, Geschäftsführer
Das ist ärgerlich: Sie haben mit großem Arbeitsaufwand eine Zahlungsvereinbarung abgeschlossen - und trotzdem erhalten Sie keine Zahlung. Woran liegt das? Und vor allem: Wie kann man das so ändern, dass einmal getroffene Vereinbarungen auch tatsächlich zu einem Zahlungsausgleich führen? In diesem Workshop lernen Sie, wie Sie schon beim ersten Schuldnerkontakt - sowohl per Brief, Telefon als auch E-Mail - wirklich haltbare Zahlungsvereinbarungen treffen, mit denen Sie Ihre Einhaltungsquoten um bis zu 30 Prozent steigern können.
15:00 – 16:00
Die neuen ZV-Formulare – Erleichterung oder schwierige Herausforderung fürs Inkasso?
Udo Brückner, Vorsitzender des BDIU-Ausschusses für Gerichtsvollzieherwesen
Es klingt wie eine längst fällige Erleichterung für Zwangsvollstreckungsmaßnahmen: Die neue ZV-Formularverordnung fasst Gerichtsvollzieherauftrag und PfÜB-Antrag unter einer Norm zusammen. Aber sind die neuen Formulare wirklich ein Fortschritt im Vergleich zu ihren Vorgängern? Im Workshop zeigt Ihnen der Vorsitzende des BDIU-Ausschusses für das Gerichtsvollzieherwesen die zentralen Änderungen und klärt über mögliche Fallstricke auf.
29.11.2022
11:00 – 12:00
Insolvenzanfechtungen nach dem neuen BGH-Urteil – wird jetzt alles besser?
Dr. Daniel Bergner, Geschäftsführer
Mit einer so genannten „Neuausrichtung“ hat der zuständige IX. Senat des Bundesgerichtshofes eine Veränderung seiner Rechtsprechung zur Vorsatzanfechtung in der Insolvenz eingeleitet. Rechtsanwalt Dr. Daniel Bergner, Geschäftsführer des Verbandes der Insolvenzverwalter und Sachwalter Deutschlands (VID), behandelt in diesem Workshop die Frage, ob und welche Veränderungen diese „Neuausrichtung“ mit sich bringt.
13:30 – 14:30
Noch mehr Gesetze aus Berlin und Brüssel? Und was hat das mit mir zu tun?
Lorenz Becker, Politischer Referent des BDIU, Dr. Andreas Bücker, Director General of FENCA, Kirsten Pedd, Präsidentin des BDIU
Die Inkassobranche sieht sich einer Vielzahl von Regulierungen ausgesetzt. Zum Teil sind es Richtlinien aus Brüssel, die in nationales Recht umgesetzt werden müssen, zum Teil sind es deutsche Gesetze, die gezielt oder nicht den rechtlichen Rahmen der Inkassobranche enger spannen. Der BDIU beobachtet und beeinflusst die Gesetzgebung auf beiden Ebenen. 
15:00 – 16:00
Code of Conduct beim Telefoninkasso
Steffen Kowalski
Zum 1. Oktober 2021 trat der Code of Conduct für faires und verbraucherfreundliches Inkasso in Kraft. Auf diesen Verhaltenskodex haben sich die Inkassounternehmen des Branchenverbands BDIU einstimmig verständigt. Die selbstauferlegten Standards sind im Mahntelefonat von allen Mitarbeitern einzuhalten. In diesem Vortrag werden die einzelnen Paragrafen behandelt und die praktische Umsetzung besprochen.
30.11.2022
11:00 – 12:00
Neue UseCases in der Schuldnerermittlung
Christian Funke, Key Account Manager
Neben der klassischen Adressrecherche bieten wir neue Wege der Kontaktaufnahme und damit zur Erhöhung der Beitreibungsqouten: Die Arbeitgeberermittlung und die Recherche weiterer Kontaktpunkte der Schuldner. (Kein Nachweis im Sinne des § 9 des Codes of Conduct)
13:30 – 14:30
Zentralisierung der Aufsicht – eine für alle Inkassounternehmen
Andrea Schweer, Vorsitzende des BDIU-Rechtsausschusses
Die Aufsicht über die Inkassounternehmen obliegt bisher den Ländern und ist in jedem Bundesland anders geregelt. Auch die Qualität der Aufsicht weist gravierende Unterschiede auf. Die Dozentin gibt einen Überblick über die geplanten strukturellen Änderung der Aufsicht über die Inkassounternehmen und zeigt mögliche Vorteile und Nachteile auf.
15:00 – 16:00
So gelingt der Umstieg aufs eBO für Inkassounternehmen
Udo Brückner, Vorsitzender des BDIU-Ausschusses für Gerichtsvollzieherwesen
Ab dem 1. Januar 2024 sind auch Inkassounternehmen verpflichtet, auf einem sicheren elektronischen Übertragungsweg Nachrichten der Justiz zu empfangen. Mit dem neuen ERV-Leitfaden hilft der BDIU beim Einstieg in die digitale Kommunikation. Der Workshop zeigt die inhaltlichen Schwerpunkte und lässt Raum für Mitgliederfragen.
01.12.2022
11:00 – 12:00
Zwischen Energiekrise, Ukraine-Krieg und Staatshilfen – Wie es den deutschen Unternehmen wirklich geht
Patrik-Ludwig Hantzsch, Leiter Wirtschaftsforschung
Seit fast drei Jahren befindet sich der deutsche Mittelstand in einer Ausnahmesituation. Jetzt treffen die Unternehmen auf ein hochvolatiles Umfeld mit hoher Inflation, explodierenden Energiepreisen, steigenden Zinsen, fehlenden Mitarbeitern und zerrissenen Lieferketten. Was bedeutet das für die Wirtschaft? Gibt es bald deutlich mehr Insolvenzen? Klar ist: Betriebe mit unrentablen Geschäftsmodellen müssen auch den Weg der Insolvenz beschreiten dürfen, sonst wächst die Zahl der dauerhaft ertragslosen Unternehmen. Der Leiter der Creditreform-Wirtschaftsforschung beschreibt die aktuelle Lage und gibt Prognosen für die weitere Entwicklung.
13:30 – 14:30
Anträge von betroffenen Personen nach der DSGVO – Folter fürs Forderungsmanagement?
Dr. Gero Ziegenhorn, Verbandsbeauftragter für den Datenschutz des BDIU
Kaum eine Information in den Akten und Systemen der Inkassounternehmen hat keinen Bezug zum Schuldner. Daher richten sich auf diese Informationen diverse Rechte, die ihnen die DSGVO an die Hand gibt, wie das Recht auf Auskunft oder Löschung. Diese Rechte sollen den Datenschutz befördern, stellen Inkassounternehmen aber vor nicht unerhebliche praktische Probleme. Behindern sie das Forderungsmanagement, und wie kann ein Inkassounternehmen sie gesetzeskonform und handhabbar erfüllen? Anhand neuester Rechtsprechung sollen Ansätze möglicher Antworten auf diese Fragen gefunden werden.
15:00 – 16:00
Aktuelles aus Mahnverfahren und Zwangsvollstreckung
Uwe Salten, Lehrkraft und Fachleiter 'Zwangsvollstreckungsrecht' am Ausbildungszentrum der Justiz NRW
Sie erhalten einen Überblick der wesentlichen aktuellen Themen des gerichtlichen Mahnverfahrens sowie der Zwangsvollstreckung. Außerdem werfen wir einen Blick über den Tellerrand: Anstehende Gesetzesänderungen - insbesondere im Handelsrecht – bringen Neuerungen für die Zwangsvollstreckung mit sich. Im Workshop erfahren Sie, worauf Sie jetzt besonders achten müssen.
05.12.2022
11:00 – 12:00
Praxistipps für erfolgreiche Zwangsvollstreckungen
Dieter Schüll
In diesem Workshop erhalten Sie viel Praxistipps für Pfändungsmaßnahmen, beispielsweise zu Kreditkartenansprüchen, Hypotheken oder einer kommunalen Verwaltung als Drittschuldner. Weiterhin erwartet Sie ein Update zur Pfändung von Kryptowährungen, der bevorrechtigten Kontopfändung wegen Unterhaltsanspruch sowie die Antwort auf die Frage, ob die Pfändung eines Taschengeldanspruchs noch als zeitgemäß zu betrachten ist.
13:30 – 14:30
Qualitätssiegel BDIU-Mitgliedschaft: Ideen für Öffentlichkeitsarbeit und Marketing
Marco Weber, Pressesprecher des BDIU
Inkassounternehmen sind in ihrer Kommunikation immer wieder gefordert, ein positives Image zu transportieren. Ein Unterscheidungsmerkmal ist die BDIU-Mitgliedschaft – sie gilt bei Auftraggebern und in den Medien als Qualitätssiegel für einen fairen Forderungseinzug. In diesem Workshop erhalten Sie einige Ideen für Öffentlichkeitsarbeit und Marketing, unter anderem wie Sie das BDIU-Logo und die Kommunikations-Kits des BDIU für Ihre PR-Maßnahmen einsetzen können.
15:00 – 16:00
Richtig entscheiden im Inkasso trotz Unsicherheit  – Mit KI und ohne Panik
Dr. Klaus-Peter Huber, Principal Consultant Data Analytics
Auch wenn die aktuelle Situation voller Veränderungen ist, besteht kein Grund zu Panik. Es geht darum frühzeitig die Trends zu erkennen, die Entscheidungen schnell und dynamisch anzupassen und in den Prozessen umzusetzen. Hier können Daten helfen, die eine Beitreibung besser vorhersagen lassen und damit Einnahmen erhöhen und es können neue ML Algorithmen sein, die durch Vorschlag des besten Ansprache Kanals Prozesskosten sparen und gleichzeitig Konsumentenerwartungen besser adressieren. Im Vortrag werden die Erfolgsfaktoren an Hand von konkreten Praxisbeispielen aufgezeigt. (Kein Nachweis im Sinne des § 9 des Codes of Conduct)
06.12.2022
09:00 – 10:00
Wie Sie Schuldnerinnen und Schuldner mit E-Mails erfolgreich zum Zahlen bewegen
Kaj-Arne Hennig, Geschäftsführer
Einen Inkassobrief per E-Mail zu versenden bringt meist schlechtere Quoten. E-Mails werden komplett anders gelesen als Briefe. Einerseits. Andererseits lassen sich Menschen durch digitale Kommunikation völlig anders triggern und schon mit einfachen Mitteln können Sie die Antwortquoten auf Ihre Mails sogar vervielfachen. Außerdem erfahren Sie im Workshop, wie sich Mails bei aussichtslosen Fällen, in denen sich Briefe nicht mehr lohnen würden, einsetzen lassen und wie Sie über den digitalen Weg haltbare Zahlungsvereinbarungen erreichen.
11:00 – 12:00
Schuldner-Ansprache in besonderen Zeiten
Pierre Holzwarth, Gerichtsvollzieher beim Amtsgericht Heilbronn
13:30 – 14:30
Noch mehr Gesetze aus Berlin und Brüssel? Und was hat das mit mir zu tun?
Lorenz Becker, Politischer Referent des BDIU, Dr. Andreas Bücker, Director General of FENCA, Kirsten Pedd, Präsidentin des BDIU
Die Inkassobranche sieht sich einer Vielzahl von Regulierungen ausgesetzt. Zum Teil sind es Richtlinien aus Brüssel, die in nationales Recht umgesetzt werden müssen, zum Teil sind es deutsche Gesetze, die gezielt oder nicht den rechtlichen Rahmen der Inkassobranche enger spannen. Der BDIU beobachtet und beeinflusst die Gesetzgebung auf beiden Ebenen. 
15:00 – 16:00
Die neuen ZV-Formulare – Erleichterung oder schwierige Herausforderung fürs Inkasso?
Udo Brückner, Vorsitzender des BDIU-Ausschusses für Gerichtsvollzieherwesen
Es klingt wie eine längst fällige Erleichterung für Zwangsvollstreckungsmaßnahmen: Die neue ZV-Formularverordnung fasst Gerichtsvollzieherauftrag und PfÜB-Antrag unter einer Norm zusammen. Aber sind die neuen Formulare wirklich ein Fortschritt im Vergleich zu ihren Vorgängern? Im Workshop zeigt Ihnen der Vorsitzende des BDIU-Ausschusses für das Gerichtsvollzieherwesen die zentralen Änderungen und klärt über mögliche Fallstricke auf.
07.12.2022
11:00 – 12:00
Dialog mit der Ombudsfrau: Ein Jahr Code of Conduct in der Praxis
Dennis Stratmann, Geschäftsführer des BDIU, Brigitte Zypries, BDIU-Ombudsfrau
Einstimmig haben sich die Inkassounternehmen des BDIU 2020 auf einen Code of Conduct für das Forderungsmanagement verständigt. Seit gut einem Jahr müssen die Regeln verbindlich eingehalten werden. Wie sich dieser Verhaltenskodex in der Praxis bewährt hat, erklärt dieser Workshop mit der BDIU-Ombudsfrau Brigitte Zypries. Sie gibt hier einen Einblick in ihre Tätigkeit und zeigt, welche Lösungen sie für einzelne Problemstellungen gefunden hat.
13:30 – 14:30
Künstliche Intelligenz und Verhaltensforschung im Inkasso 4.0
Prof. Dr. Florian Artinger, Geschäftsführer
Die Künstliche Intelligenz ist zu einem Hype geworden. Hat diese Technologie einen Mehrwert für das Inkasso? Prof. Dr. Florian Artinger führt einfach verständlich in die Grundprinzipien und Werkzeuge der Künstlichen Intelligenz ein. Unter dem Einsatz von Verhaltensforschung gelingt eine automatisierte und gleichzeitig individualisierte Interaktion mit dem Schuldner. So sinken Kosten, steigen Rückzahlungsquoten und lässt sich das Potential der Mitarbeiter effektiver einsetzen.
08.12.2022
11:00 – 12:00
Cyberangriffe: Vorbeugen, Abwehren und Überstehen
Hanno Pingsmann, Geschäftsführer, Thomas Schauf, Vorsitzender des BDIU-Datenschutzausschuss
Cyberangriffe können zum K.O.-Ereignis für jedes gut funktionierende Unternehmen werden. Umso wichtiger ist eine nachhaltige Prävention. In diesem Workshop mit dem Vorsitzenden des BDIU-Datenschutzausschusses erfahren Sie, wie Sie digitalen Attacken von außen vorbeugen, sie abwehren und – sollte es Sie doch einmal treffen – damit professionell umgehen können.
13:30 – 14:30
Ein Jahr Praxis mit dem neuen Inkassorecht – ein Resumee
Andrea Schweer, Vorsitzende des BDIU-Rechtsausschusses
Viele Befürchtungen waren mit dem neuen Inkassorecht verbunden, das vor allem einschneidende Änderungen bei den erstattungsfähigen Beitreibungskosten zum Gegenstand hatte. Jetzt, gut ein Jahr nach Geltungsbeginn, ist Zeit für ein erstes Fazit: Haben sich die Befürchtungen der Branche bewahrheitet? Was kam so wie erwartet, was kam anders? Ein Blick in die Praxis des Forderungseinzugs.